Nun ist das Trainingslager auf Fuerte schon ein paar Tage her aber es waren noch einige Dinge für diesen Artikel zu besorgen.

Wie die Überschrift es schon sagt, war es eine ganz neue Erfahrung für mich als Guide beim Magic Camp 2 tätig zu sein. Die Trainingssteuerung übernahm das Professional Endurance Team unter Leitung von Matthias Fritsch und Susanne Buckenlei. Auf diesem Wege muss ich mich bei Susanne und Matthias sowie Magic (alias Steffen Meyer) bedanken, dass ich als Guide eingeladen wurde. http://alt.mario-hentzel.de/images/stories/img_1595.jpg

Es ist wirklich nicht einfach, insbesondere beim Radfahren alle Athleten zufrieden zu stellen. Natürlich hat jeder in der Radgruppe seine eigene Leistung. Auch wenn man sich in eine Radgruppe, z. B. 24-26 km/h einträgt, machen geringe Leistungsunterschiede schon sehr viel aus. Natürlich spielt auch die Tagesform eine Rolle. Meine Trainerin, Nina Eggert, sagt immer, dass ich so fahren soll, dass ich mich leicht unterfordert fühle. Da ich als Guide noch nicht so viel Erfahrung hatte, gab es auch den einen oder anderen unzufriedenen Athleten. Die Gründe seien mal außen vor. Egal, als Guide muss man schauen, dass die ganze Gruppe, auch die Langsameren, als eine Einheit die Etappe zu Ende fährt. Als Guide hat man nun eben die Verantwortung für die ganze Gruppe. Ich habe viel gelernt und danke Susanne und Matthias für die Tipps. Trotz allem war die Leitung sehr zufrieden mit mir und hat mir einen "Einsatz" nächstes Jahr wieder in Aussicht gestellt. Matthias und Susanne, ich werde mir nächstes Jahr wieder größte Mühe geben.

Als Guide muss man sein eigenes Training natürlich unterordnen. Jedoch hat es mit einer guten Zeitplanung, Unterstützung der anderen Guides und viel Konsequenz funktioniert, dass ich alle meine Einheiten absolvieren konnte auch wenn die eine oder andere Laufeinheit morgens um sechs Uhr startete und natürlich im Dunkeln. Richtig schön waren die morgentlichen Tempoläufe zum Leuchtturm, um dort den Sonnenaufgang zu genießen. Locker hoch laufen und mit gesteigertem Tempo zurück ist wirklich eine schöne Trainingseinheit.

Ich habe noch Schwimmtraining und Athletiktraining gegeben und stand für viele Fragen aus dem Bereich des Sportes zur Verfügung.

 

 

Ein Dank auch an Nina, sie hat mich wieder super auf das Trainingslager vorbereitet.

Fazit: ca. 60 Stunden Training in 13 Tagen, einen Diabetiker wieder zum Sport verholfen und zufriedene Kunden

euer Mario

ich hatte euch ja versprochen zu berichten, wie es in Frankfurt bei der Ausbildung zum Bundeskampfrichter gelaufen ist und BESTANDEN.

Nun bin ich einer von ca. 50 Bundeskampfrichtern der DTU in Deutschland. Es warten jetzt Einsätze im ganzen Bundesgebiet auf mich, Deutsche Meisterschaften, Bundesligarennen etc. Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe. Die Ausbildung war sehr anstrengend aber bei den guten Dozenten konnte nur ein gutes  Ergebnis rauskommen.

Natürlich bleibe ich auch dem BTV treu und werde meiner Aufgabe als Kampfrichterobmann für Niederbayern weiter mit aller Anstrengung nachgehen.

Auf dem Foto sieht ihr Joachim Fricke (Dozent) bei der Übergabe der Lizenz, welche jedes Jahr erneuert werden muss.

Also greifen wir an und meine Einsätze sind auch schon geplant.

euer Mario

Was am Wichtigsten ist, ich bin komplett ohne Verletzungen durch den Winter gekommen und die vielen Trainingsausfälle aus dem letzten Jahr blieben aus. Ein konstantes Training war möglich. Man muss halt immer nach seinen Leistungen trainieren und sich nicht leiten lassen, zu übertreiben oder sich immer wieder überreden zu lassen, nicht nach seinen Fähigkeiten zu trainieren. Weniger ist oft mehr.

In diesem Winter habe ich vermehrt auf das Langlaufen gesetzt, um die Grundlagenausdauer aufzubauen. Dazu habe ich viele Langlaufgebiete aufgesucht. Mit kompetenter Beratung und Unterstützung habe ich auch im Bereich des Skiwachsens dazu gelernt. Ein großer Dank geht an an Caroline Göpfert (www.gospodin.de) und Günter Pauli (Sport Pauli Deggendorf und Passau). Nach ersten Einheiten im bayerischen Wald hat es mich danach zu einigen verlängerten Wochenenden in die Alpen gezogen. Die letzten Tage verbrachte ich in der Region Oberstaufen/Immenstadt/Oberstorf. Hier muss ich einen Verpflegungstipp loswerden. Wenn Ihr mal in der Gegend seit, müsst Ihr unbedingt das Georgios in Thalkirchdorf aufsuchen. Eine sehr gemütliche kleine Pizzaria. Hier kann man sich seine Pizza selber zusammenstellen, einfach perfekt. Auch die absolut leckere Tomatensuppe müsst Ihr probieren. Dort ist es wirklich gemütlich und die Bedienung ist auch sehr sehr nett.

Am letzten Tag im Allgäu war ich noch als Kampfrichter beim Wintertriathlon in Oberstaufen. Für mich eine neue Erfahrung, da ich sonst nur bei Sommerveranstaltungen eingesetzt war. Als Verantwortlicher für die Langlaufstrecke konnte ich dies gleich für ein paar weitere Trainingskilometer nutzen (hier kommen noch ein paar Fotos).

Nun heißt es die Ski in die Ecke stellen Stirnrunzelnd , die Saison ist vorbei. Am Wochenende (02.-04.03.12) muss ich erst einmal die "Schulbank" drücken bei der Bundeskampfrichterausbildung bei der DTU in Frankfurt/Main.

Ich hoffe, dass ich Euch nächste Woche ein postives Ergebnis berichten kann.

Euer Mario

Auf Grund von zeitlichen Engpässen konnte ich mich hier eine längere Zeit nicht melden. Und nun werde ich die Frage aus der Überschrift beantworten.

Im November war ich wieder für die Firma Roche Diagnostics Deutschland unterwegs. Es standen Events in Dobel (Schwarzwald) und in Radolfzell am Bodensee auf dem Plan. Bei beiden Veranstaltungen stand natürlich der Diabetes in Verbindung mit dem Sport im Vordergrund. Interessiert hörten die Besucher in Dobel den Ausführungen zu und stellten eine Menge Fragen. Auch wenn das Durchschnittsalter so um die 60 Jahre lag, gab es viele Fragen um das Handling des Diabetes in Verbindung mit dem Sport. Hier spielte nicht der Leistungssport die Rolle, sondern das Walken, Wandern, Schwimmen und Radeln. Diese Aktivitäten können bis ins hohe Alter auch von Diabetikern durchgeführt werden. Der Schwarzwald ist eine sehr schöne Gegend. Oliver und ich waren uns einig, hier müssen wir mal ein Trainingslager machen.

Eine Woche später ging es an den schönen Bodensee nach Radolfzell. Hier hatte der Veranstalter zum 10. Diabetes-Tag geladen. Dr. Klare und sein Team organisierten eine perfekte Veranstaltung. Auch hier vermittelten wir (Angehörige vom Accu-Chek Triathlon Team) welche Vorteile Sport bei einem Diabetes hat. Wir konnten einige Besucher gewinnen, ein paar Übungen aus unserem Trainingsalltag auszuprobieren. So gab es einen kurzen Lauf mit Lauf-ABC, Balanceübungen und auch Probesitzen auf einem Triathlonrad waren möglich. Jeder Besucher konnte sich mit einem Schrittmesser ausstatten und dann einen Schweinehund gewinnen, denn diesen zu überwinden war das Motto dieser Veranstaltung. Es gab ein gutes Resümee, wie der Artikel im Südkurier zeigt (siehe Menüpunkt "Presse").

Vom schönen Bodensse habe ich leider nichts gesehen, da es an beiden Tagen sehr trüb war.

Auch von der Kampfrichtertätigkeit gibt es Neues zu berichten. Ab sofort übernehme ich kommissarisch die Tätigkeit des Kampfrichterobmannes im Bezirk Niederbayern. Zu meinen Aufgaben gehört es an der Genehmigung von Wettkämpfen mitzuwirken, die Kampfrichterplanung für die Wettkämpfe, die Aus- und Fortbildung von Kampfrichtern bzw. Neulingen und vieles mehr. Also gehen wir es an.



Rotor