Nun ist es spruchreif. Ich habe einen neuen Trainer, nachdem sich bei Nina beruflich und vorallem privat Einiges geändert hat.

Ich danke Nina für die jahrelange sehr gute Zusammenarbeit. Sie hat mich immer weiter nach vorne gebracht. Ich konnte meine Leistungen von Jahr zu Jahr steigern und das nicht unbedingt mit erheblich mehr Trainingsaufwand. Sie hat es verstanden genau den richtigen Mix zwischen Be- und Entlastung zu finden. Auch wenn es mal nicht so gelaufen ist, insbesondere psychisch und gesundheitlich, hat sie mich wieder aufgebaut.

Ich habe sehr viel von ihrem hohen Fachwissen profitiert. Vielen Dank Nina und viel Erfolg in der neuen Tätigkeit in der Schweiz und dem neuen Leben als Mutter.

Nun ist die Saison für mich wirklich vorbei. Nach einem kurzen Ausflug zum Radsport steht nun die Erholung im Vordergrund. Beim Zeitfahren, Contre la Montre in Bayreuth, wollte ich mal sehen, was ein Triathlet unter Zeitfahrspezialisten leisten kann.

Wie man an dem Bild sehen kann, habe ich für den Wettkampf materialtechnisch kurzfristig aufgerüstet. Ich bin wohl mit dem leichtesten Laufradsatz gefahren, vorne das VR 8 und hinten die Lightweightscheibe. Danke Lightweight.

Jetzt mal nichts sporliches von mir, naja fast nicht. In der Zeit nach Stockholm und nach dem Wettkampf in Berlin bin ich ein wenig durch Deutschland gereist. Wieder einmal konnte ich feststellen, dass es nicht nur im Ausland schöne Flecken auf der Erde gibt. 

So war ich drei Tage im Erzgebirge, eher privat, aber ich konnte es nicht lassen und bin doch bisschen geschwommen, gelaufen und geradelt. Vielen Dank an den Leichtathletikverein in Schwarzenberg für die Nutzung der Laufanlage.

Natürlich musste ich auch einen Ausflug auf den Fichtelberg machen (siehe Bild).

Ein paar Tage später das komplette Gegenteil zu den Bergen. Der Besuch des Kaiserbades Heringsdorf war wirklich sehr erholsam. Auch hier konnte ich es nicht lassen und habe eine kleine Schwimmeinheit bei 17 Grad Wassertemperatur ohne Neo absolviert. Die ZDF-Seebühne von der Übertragung der Fussball-EM steht immer noch, wie man sehen kann.

Vor und nach den erholsamen Tagen war ich noch als Bundeskampfrichter in Nürnberg und Fritzlar unterwegs.

Fest steht, Erholung tut auch gut.

euer Mario

Das war er nun, der letzte Triathlonwettkampf der Saison 2012. Anfang September startete ich bei meinem Besuch im Norden in Berlin beim BerlinMan. Dieser Wettkampf war die Triathlonmeisterschaft für Berlin und Brandenburg. Dementsprechend stark war das Starterfeld bei der Sprintdistanz. Viele Bundesligastarter und Kadermitglieder eiferten mit "Hobbyathleten" um den Meistertitel. Hier habe ich mal wieder gesehen, dass ich viel zu spät mit dem Kraulschwimmen angefangen habe und zwar mit 25 Jahren.



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